Rezension: Karen McManus, One Of Us Is Lying

cbj Verlag 2018, 18 €

 

In „One Of Us Is Lying“ geht es um fünf Schüler: Bronwyn, das Superhirn, Addy, die Homecoming-Queen, Cooper, den Baseball-Star, Nate, den Drogendealer und Simon, der mit seiner Gossip-App einige Geheimnisse gelüftet hat. Bei ihnen allen wurden Handys gefunden, welche ihnen nicht gehörten. Zur Strafe müssen sie nachsitzen.

 

Durch einen Autounfall auf dem Schulgelände sind die fünf Schüler abgelenkt und der Lehrer verlässt den Raum um zu überprüfen, was vorgefallen ist. Derweil trinkt Simon etwas, woraufhin er zusammenbricht und später im Krankenhaus stirbt. Die restlichen Schüler werden daraufhin verdächtigt, ihn vergiftet zu haben, da sie die einzigen im Raum waren und Simon in einem unveröffentlichtem Post vorhatte alle ihre dunkelsten Geheimnisse zu lüften.

 

Das Buch ist aus der Sicht der vier Hauptcharaktere geschrieben, woran man sich am Anfang gewöhnen muss. Jedoch ist es eine effektive Methode um jede der einzelnen Personen besser kennenzulernen und ihre Handlung im weiteren Verlauf besser verstehen zu können. Jede der einzelnen Personen hat eine eigene Geschichte zu erzählen und zeigt Gründe auf, warum alle ein Motiv hatten, Simon töten zu wollen.

 

Die Geschichte hat Ähnlichkeiten mit “The Breakfast Club“ und ‚Pretty Little Liars“: Auch hier treffen die Hauptfiguren auf einander und werden in dieser Geschichte verdächtigt, einen Mord begangen zu haben. Die Geschichte wird realistisch dargestellt, wobei es an manchen Stellen ein bisschen zu dramatisch rüberkommt. Während die Protagonisten anfangs etwas stereotyp wirken, fällen sie im Laufe der Geschichte bestimmte Entscheidungen, die ihr Profil schärfen.  Simons Tod wird schließlich kaum vorhersehbar und überraschend aufgelöst.

 

Meiner Meinung nach hat die Autorin gute Arbeit geleistet. Die Geschichte war vom Anfang bis zum Ende spannend und auch die Charaktere waren sympathisch. Ich würde das Buch ab 14 Jahren empfehlen.

 

Vanessa, 15, Praktikantin

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